MPU-Beratung - MPU-Vorbereitung in der Stuttgarter Praxis
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Sachverständige, Vorbereitung/Begutachtung Ein vertrauensvolles Gespräch zur MPU führen - Praxis Stuttgart - MPU-Beratung

Stuttgarter Praxen für verkehrspsychologische MPU-Beratung und MPU-Vorbereitung mit Dipl. Psych. Reinhard Barth

Verkehrspsychologische MPU Vorbereitung Stuttgart mit Dipl. Psych. Barth


Informationsgespräch vereinbaren (kostenfrei, 30 min)


Festnetz: 0711 / 6 40 50 14
Mo bis Fr: 10:00 - 20:00.

Standort + Sprechzeit für die MPU-Beratung/MPU-Vorbereitung:

1. MPU Praxis: nahe U-Bahn-Haltestelle "Stadtbibliothek (Handwerkskammer)" / S-Bahn Haltestelle "Stuttgart Hauptbahnhof Arnulf-Klett-Platz", Stockholmer Platz 1, 70173 Stuttgart, von 13:00 bis 20:00 Uhr.
2. MPU Praxis: nahe U-Bahn-Haltestelle "Weinsteige", Auf dem Haigst 20, 70597 Stuttgart, von 10:00 bis 12:00 Uhr.

Email: reinhard.barth@mpu-vorbereitung-stuttgart.de
Fax: 0911 / 30 84 40 02 33

Praxis "Stockholmer Platz 1"


Die verkehrspsychologische Praxis ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichbar. Im Gebäude am Stockholmer Platz 1 befinden sich das Ecos Office Center. In den Räumen von "Ecos" befindet sich die Praxis. Hier wird die verkehrspsychologische MPU-Vorbereitung angeboten.

Die Lage der Beratungsstelle ist ausgezeichnet. Das Europaviertel in Stuttgart ist ein neues Stadtquartier und stellt eine der bedeutendsten Innenstadtentwicklungen Deutschlands dar. In einem Umkreis von wenigen hundert Metern liegen der Hauptbahnhof, die Königsstraße mit ihren Geschäften und die Grünanlagen des Schlossgartens.

Mythen über die Begutachtung


Es gibt verbreitete Mythen über die MPU. An der Stelle lohnt es sich zu fragen, was "Mythen" eigentlich genau sind.

Mythos

Ein Mythos ist eine Interpretation der Welt. Diese Sichtweise wird weitergegeben. Der Mythos unterscheidet nicht zwischen reiner Vorstellung und Wirklichkeit. Er ist sehr stabil. Er ist das Produkt eines unbewussten Prozesses (Ernst Cassirer).

Hoax

Man könnte die Stabilität falscher Meinungen über die MPU auch mit einem sogenannten "Hoax" vergleichen. Hoax steht für "Schwindel". Es ist eine Falschmeldung, die sich im Internet verbreitet. Besonders in sozialen Netzwerken existieren Falschmeldungen, die sich jahrelang sehr hartnäckig durchsetzen. Eine falsche Nachricht wird von Freund zu Freund weitergegeben und bekommt schon allein durch den Umstand, dass sie von einem Freund stammt, Überzeugungskraft (s.a.youtube, Hoaxes: Kettenbriefe im Internet, WDR).

Wenn man nun glaubt, dass das Internet dazu führen würde, dass Menschen aufgeklärter sind, dann täuscht das. Das Internet ist im gleichen Umfang ein Instrument der Irreführung.

Sie sollten den Informationen, die Sie im Internet rund um die MPU finden, kritisch gegenüberstehen. Wenn man im Internet etwas unter einem Suchbegriff findet und liest, so weiß man nicht, ob es richtig oder falsch ist. Man kann das nur einschätzen, wenn man selbst ein Spezialist für den Bereich ist. Die MPU macht man in der Regel aber nur einmal.

Irgendwann wird man die Menschheitsgeschichte einteilen, in "Die Zeit vor Google" und "Die Zeit nach Google". Aber diese Suchmaschine ist nicht nur ein Segen für die Menschheit. Sie hat keine Intelligenz. Sie kann nicht entscheiden, ob ein Satz logisch ist, oder ob es sich nur um reinen Wortsalat handelt. Sie simuliert nur intelligentes Suchverhalten. Das Suchverhalten einer Suchmaschine ist aber nicht wirklich intelligent. Wenn es wirklich intelligent wäre, so würde die Reihenfolge, in der die Webseiten zu einem Suchbegriff präsentiert werden, vielleicht manchmal ganz anders aussehen.

Das Internet ist sicherlich ein Werkzeug für Menschen, die die Wahrheit verbreiten wollen, und die darauf setzen. Aber es ist genauso ein Werkzeug für Menschen, die falsche Nachrichten aus Unwissenheit weiterverbreiten (Internetmythen) und es ist ein Werkzeug für Menschen, die andere in die Irre führen wollen. Lassen Sie sich nicht so leicht beeindrucken von großen Webseiten und großen Firmen, die von Betriebswirten gelenkt werden, die die Psychologie zur Ware herabwürdigen!

Folgende Websites informieren über Hoaxes: Technische Universität Berlin (TU Berlin) und urbanlegends.com.

Häufige Mythen zur MPU

Es gibt die Meinung, dass genau diese unzutreffende Vorstellungen und Mythen über die MPU ein Problem sind. Genau diese Fehleinschätzungen würden zu der hohen Anzahl von negativen Gutachten führen (mpu-mythen.de). Im Folgenden werden nun zwei Mythen zur MPU dargestellt.

MPU-Mythen Kugel-Test, MPU-Kandidaten - Unmögliches abverlangt? Versagen? Gespräch mit Dipl. Psych

Angeblicher "MPU-Kugeltest"

Angeblich muss der MPU-Kandidat versuchen, zwei Kugeln übereinander zu stapeln und fällt durch, sobald er die Kugeln auch nur berührt. Einen solchen "Test" hat es bei der MPU nie gegeben - er ist frei erfunden (Wikipedia).

MPU-Persönlichkeitsfragebogen

Es gibt die Meinung, dass es sehr entscheidend sei, was man in den Fragebogen bei der MPU einträgt. Das ist übertrieben. Diese Fragebögen dienen als Hilfe für das Gespräch. Es wird nach Beruf, Lebenslauf, Krankheiten und der Verkehrsvorgeschichte gefragt. Die Angaben werden im Gespräch nochmals ausführlich besprochen. Richtig ist, dass die Angabe nicht mit Angaben an anderer Stelle im Gutachtenprozess im Widerspruch stehen sollten (Wikipedia, MPU).

Es hilft nun nichts, all diese Fehleinschätzungen weiter aufzulisten und sie sozusagen auf dem Papier zu widerlegen. So einfach ist das eben nicht. Dafür sind tatsächlich persönliche Gespräche notwendig und es bedarf eines psychologischen Verständnisses, hier etwas zu verändern.

Eine Ursache für Mythen ist voreiliges abstraktes Denken.

Bedeutung eines Fahreignungsgutachtens


Initiationsritus

Man könnte die MPU als "Initiationsritus" bezeichnen. Ein Initiationsritus ist ein festgelegter Ablauf von Handlungen. Die Initiation ist die Aufnahme einer außenstehenden Person in eine Gruppe, z.B. der Übergang vom Kind zum Erwachsenen. In Äthiopien muss ein Jugendlicher über Rinder springen. In Afrika muss der Jugendliche auf einen Baum klettern und seinem Stamm Honig bringen. Man könnte nun die Reihe fortsetzen, im dem man sagt: "Und in Deutschland muss man die MPU machen, wenn man sich nicht an die Verkehrsregeln gehalten hat."

Initiationsriten sind typisch für den Menschen. Vermutlich benötigen Menschen so etwas, um Entwicklungsschritte besser meistern zu können.

Entwicklungsaufgabe

In der Psychologe würde man von einer "Entwicklungsaufgabe" sprechen (Robert Havighurst). Entwicklungsaufgaben entstehen durch das Faktum der Zeit. Menschen werden älter und müssen mit neuen Wirklichkeiten fertig werden. Entwicklungsaufgaben stellen sich das ganze Leben hindurch. Für jeden Altersabschnitt gibt es ganz spezifische altersentsprechende Aufgaben, deren Bewältigung erforderlich ist.
(mehr: Was ist eine Entwicklungsaufgabe?).

Deliktfähigkeit

Deliktfähig ist eine Person, die für einen Schaden Ersatz leisten muss, den sie mit Vorsatz und Absicht verursacht hat. Wenn ein Kind zwischen sieben und zehn Jahren alt ist, so ist es für einen Schaden, den es fahrlässig mit einem Kraftfahrzeug verursacht nicht verantwortlich. (mehr: Zur Rechtsnorm.)

Strafmündigkeit

Strafmündigkeit beschreibt das Erreichen eines Alters, ab dem einem Mensch vom Gesetzgeber her zugetraut wird, die Folgen seiner Handlungen so weit zu überblicken, dass er bewusst anderen schaden kann und daher für diese Handlungen die Verantwortung übernehmen muss (mehr, Wikipedia).

Spezialisten in Sachen Fahreignung erkennen


Gesetzlich geschützte Berufsbezeichnungen § 132a StGB

Bestimmte MPU-Vorbereiter schöpfen den Rahmen des rechtlich möglichen voll aus. Sie erwecken den Eindruck, ein Psychologe zu sein, obwohl sie das nicht sind. Darauf steht eine Freiheitsstrafe. Akademische Grade (Diplom, Master) sowie der "öffentlich bestellte Sachverständige" stehen unter Schutz (Zum § 132 a Missbrauch von Titeln)

Institut für Sachverständigenwesen

Das Institut für Sachverständigenwesen hilft weiter, wenn es um Fragen zu Sachverständigen geht, Telefon: 0221 / 91 27 71-12. Rechtsgrundlagen für Sachverständige.

Typologie der Sachverständigen

Sachverständiger und Sachverständiger ist nicht das selbe. Nur die Berufsbezeichnung "öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger" ist gesetzlich geschützt.

Verhaltenspsychologie


Angesichts der bevorstehenden MPU verfallen manche Betroffene in Depression. Der kognitive Verhaltenstherapeut Albert Ellis hat sogenannte irrationale Überzeugungen thematisiert (z.B. "Es wäre ein Katastrophe, wenn ..."). Er geht davon aus, dass diese Überzeugungen die Ursache von Depression sind (siehe auch ABC-Theorie - Ursache-Wirkungs-Modell von Ellis).

Kritik der Verhaltenstherapie


Kritiker wenden ein, dass nicht bewiesen werden kann, dass diese Gedanken tatsächlich die Ursache für Depression sind. Diese Gedanken könnten auch die Folge der Depression sein. Außerdem stellt Ellis keine Erklärung bereit, wie diese Art zu Denken entsteht (Quelle - Kritik der Verhaltenstherapie).

Abgesehen davon haben die Konzepte "Liebe", "Hass" und "Angst" keine tiefere Bedeutung. Der Mensch wird als "Antiquariat klassisch konditionierter emotionaler Reflexe" betrachtet. Klassische Konditionierung (Ivan Pawlow) hat die allergrößte Bedeutung. Die lerntheoretische Erklärung z.B. von Angst erklärt Angst isoliert (klassische Konditionierung, s.a. John Watson und Rosalie Rayner 1920, "Der kleine Albert"). Angst wird nicht im Zusammenhang mit Gefühlen wir Liebe und Hass gesehen. Es handelt sich um eine partialisierende Sicht des Menschen. Der Mensch wird in isolierte Affekte aufgeteilt. Die so isolierten Teile des Menschen werdenn dann als erlernt (klassisch konditioniert) betrachtet. Auch operante Konditionierung (Burrhus Skinner) wird als zweiter Lernschritt angeführt. So erhält eine Person für Ihre klassisch konditionierte Angst mehr Aufmerksamkeit aus der sozialen Umwelt. Diese vermehrte Aufmerksamkeit sei eine Art von Belohnung, die für das Fortbestehen der Angst sorgen würde.

Das erinnert an die Aussage die Goethe Mephisto in den Mund leget. In "Faust" sagt dieser: "Wer will etwas Lebendiges erkennen und beschreiben, sucht erst den Geist herauszutreiben, dann hat er die Teile in der Hand, fehlt leider nur das geistige Band." Die lerntheoretische Erklärung des Seelenlebens hat etwas Totes an sich. Affekte werden nicht als ein Ganzes betrachtet, sondern in unabhängige Einheiten zerlegt.

Schriftsteller und Künstler haben sich zu allen Zeiten mit den großen Affekten "Lieben, Hass und Angst" beschäftigt. Sie konnten die Menschen mit Ihren Kunstwerken in den Bann ziehen. Auch Melanie Klein hat sich damit beschäftigt. Sie beschäftigte sich mit der Beziehung des Kindes zu seiner Mutter. Stellen wir uns ein Kind vor, dass seine Mutter liebt, sie aber gleichzeitig auch beneidet um das Gute, das sie ihm zu geben hat, dann könnte das Hass auslösen. Dieser Hass, in der Phantasie ausgelebt, könnte auch Phantasien auslösen, das Liebesobjekt beschädigt zu haben. Das wiederum würde die Angst auslösen, das Objekt zu verlieren. Alle großen Affekte sind in dieser Objektbeziehung zwischen Kind und Mutter versammelt. Hier wird Angst nicht als etwas isoliertes betrachtet, sondern sie erhält ihre Kraft aus anderen Affekten.

Objektbeziehungstheorie


Ich habe bereits angefangen, auf die Objektbeziehungstheorie (Melanie Klein, u.a.) hinzuweisen. Hier findet man ein völlig anderes begriffliches Instrumentarium vor, um über sogenannte "Verhaltensproblem" nachzudenken. Ein Verhaltenstherapeut würde hier vermutlich nur mit den Achseln zucken, wenn er mit Begriffen wie "Projektion - Introjektion Zyklen" konfrontiert würde.

Diese Form der Therapie ist nicht so sehr auf die unmittelbare Veränderung des Verhaltens gerichtet, sondern interessiert sich mehr für Beziehungen. Wenn man sich einmal die populäre Musik oder Kinofilme ansieht, dann werden dort eigentlich immer Beziehungen beschrieben. Beziehungen werden durch die Objektbeziehungstheorie viel besser abgebildet als durch die Verhaltenspsychologie.

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